Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG unterstützt Pilotprojekt in der Region

Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG unterstützt Pilotprojekt in der Region



Mit einer Anpflanzung junger Laubbäume in einem Waldstück in Erdweg leistet die Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit in der Region. Die Genossenschaftsbank übernimmt mit 700 Euro etwa 30 Prozent der Kosten für die Aufforstung des Waldstückes. Weitere 1.800 Euro fließen in Aktionen mit Schulklassen und in Beratungen privater Waldbauern zum Umbau des Waldes.

 

Zunächst wurde Seitens der Volksbank Raiffeisenbank  nach einer Möglichkeit gesucht, den CO2-Ausstoß des bankeigenen Fuhrparks zu kompensieren. Der Wunsch war, diesen Naturschutzbeitrag in der Region zu leisten“, so Manfred Strobl von der VR-Bank. Aus diesem ersten Gedanken ist ein komplexes Umweltprojekt mit den Kommunen entstanden, das nicht nur nachhaltig CO2 bindet, sondern auch dem Wald hilft und zur Umweltbildung von Kindern beiträgt.

Nach Kontaktaufnahmen mit vielen Ansprechpartnern aus Behörden, Vereinen und Umweltorganisationen fand Strobl in der Revierförsterin Lisa Schubert eine kompetente und begeisterte Mitstreiterin. Gemeinsam wurde die Aktion zu einem Pionierprojekt, das in der Region einzigartig ist. „Wir hoffen, dass wir viele Nachahmer finden“, sagt Manfred Strobl.

Die Försterin im Revier Markt Indersdorf forstet im Auftrag der Gemeinde Erdweg und des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein Waldstück in der Nähe des Erdweger Waldfriedhofs auf. Die Eschen, die dort standen, litten am Eschentriebsterben. Dank der Unterstützung der Volksbank Raiffeisenbank Dachau können Lisa Schubert und ihr Praktikant, der Forstwirtschaftstudent Michael Senger, auf dem Waldstück nun klimatolerante und standortgerechte Bäumen pflanzen: Wildbirne, Wildapfel, Schwarznuss und Flatterulme. Diese Bäume sind blütenreich und bieten den Insekten reiche Nahrung. „Das alles sind für die Natur wichtige Baumarten, mit denen wir eine artenreiche Vielfalt schaffen“, berichtete die Revierförsterin.


Bankvorstand Thomas Höbel nahm mit Sebastian Schruff, Leiter Vorstandsstab, und Manfred Strobl an der ersten Anpflanzung teil. Klimaschutz fordert Thomas Höbel auch für den Fuhrpark der Bank. Im Jahr 2019 betrug die Fahrleistung der Dienstfahrzeuge rund 450.000 Kilometer. „Das entspricht einem Ausstoß von etwa 92 Tonnen CO2. Die VR-Bank  kompensiert jede Tonne CO2 mit 25 Euro. Die Fördersumme beträgt damit für eine CO2-Neutralität 2.300 Euro“, so Manfred Strobl. Bankvorstand Thomas Höbel rundete die Summe auf 2.500 Euro auf - es muss nicht immer eine große Aktion sein. Wichtig ist das regionale Engagement und dass bei jedem Einzelnen ein Umdenken stattfindet. Schon kleine Maßnahmen, beispielsweise im eigenen Garten nicht alles zuzupflastern, können viel bewirken.“ Auch Bürgermeister Christian Blatt findet solche Aktionen gut. Er bedankte sich, dass die Fördersumme zu einem langfristig nachhaltigen Klimaschutz beiträgt und darüber hinaus der Start ist für den Umbau des Waldes. „Der Landkreis Dachau gehört zu den waldärmsten Landkreisen in Bayern“, stellte er fest. Um das Bewusstsein in der Bevölkerung für die grüne Lunge Wald schon bei der jungen Generation zu wecken, werden auch wieder im kommenden Schuljahr alle Drittklässler der Grundschulen im Landkreis zu Pflanzaktionen in kommunalen Wäldern eingeladen. Die Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG spendet hierzu 1.800 Euro für die zu pflanzenden kleinen Bäume.