Erdweg

Aus der Hallstattzeit (1200 - 1000 v. Chr.) wurden hier ein Getreidemahlstein und Hörner des Urrindes gefunden. Der Ortsname hat Bezug auf die hier vorbeiziehende Römerstraße. Hier soll schon um 820 ein Bethaus gestanden haben. Die Mühle an der Glonn wird bereits um 1200 genannt und kommt 1544 vom Kloster Scheyern an Leonhard Eck von Eisenhofen. Die Tafernwirtschaft war 1517 ebenfalls in Besitz der Hofmark Eisenhofen, welche darauf im selben Jahre Hofmarksrechte erhält, die Dr. Leonhard Eck 1529 auch auf die Mühle und Sölde zu Erdweg erhielt. Der Bau der Taferne mit seinen Schwalbenschwanz-Zinnen stammt noch aus gotischer Zeit.